TUI und Lufthansa planen Holding
Der TUI-Konzern und die Deutsche Lufthansa wollen mit einer neuen starken Fluggesellschaft der wachsenden Konkurrenz der Billigflieger Paroli bieten.
Dazu sollen die deutsche Flugtochter der TUI, der Billigflieger Germanwings und die Regionalgesellschaft Eurowings in einer eigenständigen Holding verschmolzen werden. Damit würde ein starkes Gegengewicht zur Nummer zwei in Deutschland - Air Berlin - entstehen, die mit der Übernahme von dba und LTU sowie der geplanten Integration von Condor auf kräftigen Expansionskurs eingeschwenkt war.«Spätestens zum Sommerflugplan 2009 sollten wir in dem neuen Joint Venture fliegen», sagte der Chef der deutsch-britischen TUI-Tochter TUI Travel, Peter Long, am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Die deutsche Tochter TUIfly, die Anfang 2007 aus der Fusion der TUI-Billigairline HLX und des Ferienfliegers Hapagfly entstanden war, hatte insbesondere zu Beginn Auslastungsprobleme und musste mehr Einzelplätze zu günstigeren Preisen als geplant verkaufen - das belastete das Ergebnis von TUI Travel mit rund neun Millionen Euro. Long hatte daher bereits 2007 die Sitzplatzkapazitäten verringert. Wie die neue Zusammenarbeit mit Lufthansa aussehen könnte, dazu machte Long keine Angaben. Es sei auch möglich, dass das Joint Venture gar nicht zustande komme. Man befinde sich noch in einem sehr frühen Stadium.
Auch wie sich dies für Memmingen auswirken wird ist bislang nicht bekannt.
































































































